Was hat ein Handbesen mit nachhaltigem Gemüseanbau zu tun? Eine ganze Menge – wenn man biodynamisch arbeitet.
Am Präparate-Tag wurden die Demeter-Präparate Ausgegraben und teilweise direkt ausgebracht. Keine große Technik, sondern achtsame Handarbeit, teilweise mit dem Handbesen – so wird die Verbindung zwischen Mensch, Pflanze und Boden spürbar.
Mitte Mai stand bei uns alles im Zeichen der Demeter-Präparate: Das Gartenteam hat die gereiften Präparate Hornmist, Kamille, Löwenzahn und Brennnessel aus dem Boden geholt. Jedes von ihnen wirkt auf besondere Weise im Kreislauf des Gartens – sei es zur Stärkung des Bodens, zur Förderung der Kompostprozesse oder zur Unterstützung der Pflanzengesundheit.
Am selben Tag wurden auch zwei Präparate weiterverarbeitet: Hornmist und das Fladenpräparat wurden sorgfältig dynamisiert – das heißt, jeweils ihre benötigte Zeit lang in Wasser eingerührt, mit rhythmischem Wechsel aus Wirbel und Chaos.
Dieser Prozess soll die Kräfte der Präparate aktivieren und gleichmäßig im Wasser verteilen. Hierbei haben sich viele Mitwirkende beteiligt.
Anschließend brachte das Gartenteam sie auf die Gartenflächen aus – mit Schwung, Hingabe und einem Handbesen. Eine bewusste, lebendige Geste, die zeigt: Hier geht es nicht nur um Anbau, sondern um einen ganzheitlichen Umgang mit Natur und Landwirtschaft.
Diese Momente im Garten sind mehr als Arbeit – sie sind Ausdruck unserer Haltung: achtsam, ökologisch, gemeinschaftlich. Danke an alle, die mitgewirkt haben!